Identität unklar

Österreicherin (27) tot in Auto entdeckt

Carabinieri (Symbolbild)
© Getty Images
In der friaulischen Provinz Udine wurden eine Frau und ein Hund in einem Kleintransporter tot aufgefunden. Der Lieferwagen hat ein österreichisches Nummernschild.
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Udine. Eine 27-jährige Österreicherin und ihr Hund sind am Freitag in Pontebba in der friaulischen Provinz Udine tot in einem Kleintransporter mit österreichischem Nummernschild gefunden worden. Die Leiche lag auf den hinteren Sitzen des Fahrzeuges. Das Fahrzeug war in der Ortschaft Pietratagliata auf einem Parkplatz nahe einer Brücke über die Staatsstraße 13 abgestellt. Nach ersten Erkenntnissen könnte die Frau bereits seit mehreren Tagen tot sein.

Als mögliche Todesursache gilt eine tödliche Überdosis Drogen. Nach den bisherigen rechtsmedizinischen Untersuchungen schließen die Ermittler eine direkte Beteiligung Dritter offenbar aus. Hinweise auf eine Gewalttat oder Waffen wurden nach Angaben der Ermittler nicht gefunden. Toxikologische Untersuchungen stehen noch aus.

Lieferwagen von innen verschlossen

Ein Passant hatte die Frau Freitagfrüh entdeckt und Alarm geschlagen wie der Bürgermeister von Pontebba Ivan Buzzi gegenüber der APA bestätigte. Bei dem Pkw handelt es sich nach Angaben örtlicher Medien um einen Volkswagen Caddy. Der Lieferwagen war von innen verschlossen. Die Ermittler versuchen nun, die Identität der Frau zu klären. Die Leiche der Frau wurde am Morgen in Pietratagliata bei Pontebba in einem auf einem Parkplatz abgestellten Fahrzeug entdeckt.

Neben der Frau befand sich auch ihr Hund in dem Fahrzeug. Nach ersten Einschätzungen könnte das Tier an den hohen Temperaturen der letzten Tagen gestorben sein. Der Lieferwagen soll seit mehreren Tagen in einer parallel zur Staatsstraße Pontebbana verlaufenden Straße in der prallen Sonne geparkt gewesen sein. Die Leiche der Frau und des Hundes lagen auf den Rücksitzen mit abgedunkelten Fensterscheiben und deshalb von außen nicht zu sehen.

Die Staatsanwaltschaft in Udine führt die Ermittlungen gemeinsam mit den Carabinieri fort. Dabei soll auch geprüft werden, ob es im Zusammenhang mit der Beschaffung oder Weitergabe der Drogen strafrechtlich relevante Verantwortlichkeiten gibt.

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