2 Tote befürchtet

Kleinflugzeug stürzte in den Attersee - Wrack in 160 Meter Tiefe!

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Nur wenige Tage, nachdem in der Wachau zwei Flieger kollidiert sind, kam es zu einem neuerlichen Unglück - mit einer zweisitzigen Maschine, die in Salzburg mit jungen Deutschen an Bord gestartet war und im Attersee "landete"
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OÖ. Ein zweisitziges Kleinflugzeug ist am Mittwochvormittag über dem Attersee abgestürzt. Das bestätigte die Polizei zu Mittag. Die Maschine war zuvor in Salzburg gestartet, als laut Flugdaten plötzlich der Kontakt ab. Letzter Funkkontakt war um 11.22 Uhr nahe Scharnstein. Augenzeugen berichteten, dass die Maschine rasch an Höhe verloren und Motor ausgesetzt habe.

Das betroffene Kleinflugzeug war in Salzburg gestartet.
Das betroffene Kleinflugzeug war in Salzburg gestartet. © laumat.at, instagram

Die Rettungskräfte starteten umgehend eine groß angelegte Suchaktion nach der vermissten Tecnam P2002-JF mit der "OE-CLJ"-Kennung der Skygate Academy, die laut Instagram-Account professionelle Linienpiloten-Ausbildung anbietet. Sechs Feuerwehren und drei Teams der Wasserrettung mit Sonar und Tauchrobotorn sind derzeit im Einsatz, um das Wrack zu finden und nach möglichen Überlebenden zu suchen. Ein Hubschrauber kreist über dem See. Die Bergung könnte Tage dauern.

Zwei Deutsche (25 und 20) an Bord der Maschine

Die genaue Ursache des Absturzes ist derzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen und die Suche nach dem Flugzeug im Bereich des Südufers bei Weißenbach, der dort bis zu 160 Meter tief ist, laufen. Umliegende Feuerwehren, die Wasserrettung, Notarzthubschrauber Martin 3 sowie die Polizei waren jedenfalls rasch vor Ort. Zuletzt drang die Information durch, dass das Wrack in großer Tiefe liegen dürfte. Es verdichtet sich immer mehr, dass zwei Personen (ein Fluglehrer, 25, und ein 20-jähriger Flugschüler) an Bord waren. Und dass beide aus Deutschland sind. Dass es Überlebende gibt, gilt es zu hoffen - ist aber höchst unwahrscheinlich.

Das in den Attersee gestürzte Kleinflugzeug wurde am Mittwochabend in rund 160 Metern Tiefe lokalisiert. Die Feuerwehr startet nun mit dem vorhandenen Spezial-Equipment einen Bergeversuch. Sollte sich dabei zeigen, dass die technischen Möglichkeiten nicht ausreichen, dürfte in weiterer Folge ein spezialisiertes Bergeunternehmen beauftragt werden. Die Bergung aus dieser großen Tiefe gilt als technisch äußerst anspruchsvoll.

Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an.
Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an. © laumat.at
Intensive Suche nach der abgängigen Maschine.
Intensive Suche nach der abgängigen Maschine. © laumat.at

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