Wasserstand
Neuer Tiefstwert: Neusiedler See trocknet aus
Zuletzt war der Wasserstand 2022 auf ähnlichem Niveau, lag damals jedoch einen Zentimeter darüber (114,9 Meter über Adria). Im Vorjahr stand das Wasser im See zur selben Zeit rund 40 Zentimeter höher. Ein halber Meter fehlt auf das langjährige Mittel und fast ein Meter auf den Höchstwert aus 2014.
Aktuell entwickle sich der Wasserstand ähnlich wie 2022, meinte Christian Sailer, Leiter des Hauptreferats Wasserwirtschaft im Amt der burgenländischen Landesregierung, kürzlich im Gespräch mit der APA. Der Regen der vergangenen Wochen habe jeweils nur wenige Millimeter gebracht und sei für den See zu gering ausgefallen. Zu hoffen sei nun, dass sich der See, aber auch die Salzlacken und der Grundwasserspiegel über den Winter erholen.
Der Vorteil des Neusiedler Sees sei, dass er schnell auf Niederschläge reagiere und der Wasserstand bei Regen rasch ansteige. Zäher gestalte sich die Lage beim Grundwasser, das sich derzeit ebenfalls im niedrigen Bereich bewege, so Sailer. Vom Niedrigwasser betroffen seien zudem Bäche und Flüsse. Auch sie würden auf Regen warten.
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