Schockierender Fall
Corona-Kranker bespuckt Mann – und stirbt dann im Zug
In der thailändischen Hauptstadt Bangkok ereignete sich ein besonders schockierender Zwischenfall. Wie auf einer Überwachungskamera zu sehen ist, reiht sich ein bärtiger Mann mit Krücke zunächst vor dem Ticketschalter ein. Sekunden später humpelt der offensichtlich kranke Mann dann aber nach vorne und bespuckt ohne ersichtlichen Grund seinen Vordermann.
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Danach steigt der 56-Jährige in den Zug von Bangkok nach Narathiwat im Süden des Landes und nimmt dort neben mehreren Personen in einem Zugabteil Platz. Besonders dramatisch: Im Zug wurde am folgenden Tag die Leiche des Mannes gefunden. Ein Test ergab später, dass er an Covid-19 erkrankt war.
Dutzende infiziert?
Die Behörden stehen nun vor einem großen Problem. Sie befürchten, dass sich das Spuck-Opfer am Bahnhof ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert hat. Dieses hat sich noch nicht gemeldet und könnte inzwischen dutzende weitere Personen angesteckt haben. Der Chef der staatlichen Bahngesellschaft, erklärt: „Wir sind sehr besorgt über den Mann, der angespuckt wurde. Wir haben die Suche mit der Polizei koordiniert, er wurde aber noch nicht gefunden.“
Auch im Zug könnten Personen infiziert worden sein. Vorsichtshalber müssen alle betroffenen Passagiere für 14 Tage in Quarantäne - der Zug wurde desinfiziert.
In dem südostasiatischen Land sind bisher 1.978 Infektionsfälle mit dem Coronavirus gemeldet worden. 15 Menschen starben.
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