Maribor 2012:

Kulturhauptstadt mit Urban Gardening

Kulturhauptstadt mit Urban Gardening
© www.maribor2012.eu
Hochhausbewohnern wird Brachland für Kleingärten zur Verfügung gestellt .
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Wie in vielen anderen Städten auch stehen in Maribor illegale Kleingärten auf ungenütztem Gelände. "Es sind Trash-Art-Gärten, sie sind schnell errichtet und ästhetisch nicht schön anzuschauen, aber man darf hier den Gardenern keinen Vorwurf machen, weil die Illegalität sie ja auch zu einer gewissen Spontanität zwingt", erklärt Matej Zonta, Koordinator des Maribor-Kunsthauptstadtprojekts "Eco Urban Gardening" in einem Gespräch mit der APA.

Projekt
Um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen und einigen gartenlosen Bewohnern die Möglichkeit zum legalen Garteln zu geben, wurde im Rahmen der Programmschiene "Urbane Furchen" ein Beitrag im Kulturhauptstadtjahr 2012 ins Leben gerufen. Das Gelände der neuen Gärtnerinnen und Gärtner liegt am Stadtrand in den dicht verbauten Vororten Nova Vas und Borova Vas. Auf einem Hektar Land, das die Kommune zur Verfügung gestellt hat, bieten nun 82 Parzellen Platz, den zum Eigengebrauch gedachten Obst- und Gemüseanbau zu betreiben. Ein Drittel des Areals steht allen Gardenern zur Verfügung, in dem befinden sich beispielsweise ein Obstgarten, ein Gemeinschaftshaus und auch ein Spielplatz. Dieses Projekt soll den Menschen nicht nur Äpfel, Birnen und Tomaten bescheren, sondern hat laut Matej Zonta auch eine soziale Komponente

Gemeinschaftlichkeit
"Unterricht, Workshops und die Möglichkeit zur Selbstorganisation haben die Hochhausbewohnern zu gemeinschaftssinnigen Gardenern gemacht. Durch den permanenten Kontakt untereinander kommt es zu einem neuen Zusammenschluss von Generationen, und auch von Menschen unterschiedlichem ethnischen Ursprungs." Die Chancen stehen gut, dass dieses Modellvorhaben Früchte trägt: "Wir hatten für dieses Projekt mehr Bewerber als Platz, da jedoch die Gemeinde noch einige brachliegende Grundstücke besitzt, haben wir Hoffnung, dass auf dem einen oder anderen Grundstück Ähnliches realisiert werden kann."

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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