Wien

Häftling fuhr Polizisten nieder: Neue Details

Häftling fuhr Polizisten nieder: Neue Details
© APA/ Oczeret
Verkehrstechniker: Biker hätte noch kollisionsfrei anhalten können.
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Im Fall des Wiener Polizisten, der im Vorjahr bei der Schulwegsicherung in Floridsdorf von einem im gelockerten Vollzug befindlichen Häftling mit einem Motorrad niedergefahren und lebensgefährlich verletzt worden ist, liegt nun das verkehrstechnische Gutachten vor. Der Sachverständige geht davon aus, dass das Bike zum Unfallzeitpunkt mit einer Geschwindigkeit von zumindest 95,8 km/h unterwegs war.

Wiener Polizist niedergefahren


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Wiener Polizist niedergefahren

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Top-Anwalt verteidigt Mandanten
Der Topjurist Manfred Arbacher-Stöger vertritt den Verdächtigen, der in Justizanstalt Hirtenberg sitzt: "Mein Mandant hatte keinen Vorsatz den Polizisten zu verletzten, es gibt sogar Zeugen, die sahen, dass er ausweichen wollte. Dass es trotzdem zum Crash kam, tut ihm zutiefst leid.“ Arbacher-Stöger rechnet nicht mit einer Anklage wegen versuchten Mordes.

Der Häftling war ohne Führerschein unterwegs, die Maschine gehörte einem Verwandten. Sie war für den Verkehr offiziell gar nicht zugelassen, sondern wies nur beschriftete Pappendeckel als Kennzeichen auf. Das fiel einer Funkstreifen-Besatzung auf, die den Biker deswegen kontrollieren wollte. Der Versuch, diesen anzuhalten, scheiterte - weil er keine Papiere hatte, gab der 29-Jährige Vollgas und brauste davon. Die Beamten forderten über Funk Verstärkung an. Die Verfolgungsjagd ging bis nach Strebersdorf. Der 52-jährige Polizist, der an der Kreuzung Rußbergerstraße/Strebersdorfer Platz Dienst versah, bekam über Funk den Einsatz mit. Als ihm klar wurde, dass das Motorrad seine Kreuzung passieren würde, stellte er sich auf den Zebrastreifen, um den Flüchtenden zu stoppen.

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