Nach Steuerabkommen mit Bern

19.000 Selbstanzeigen wegen Schweiz-Schwarzgeld

19.000 Selbstanzeigen wegen Schweiz-Schwarzgeld
© APA_Foto/BMF/MUELLER: Hier unterzeichnen Fekter und ihre Amtskollegin Widmer-Schlumpf am 13.04.2012
Die Hälfte der Steuersünder stammt aus Vorarlberg. Sturm auf Steuerberater.
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Nach Inkrafttreten des Steuerabkommens zwischen Österreich und der Schweiz Anfang dieses Jahres haben sich schon mehr als 19.000 Steuersünder freiwillig beim Finanzamt angezeigt, berichtete das ORF-Radio am Dienstag. Fast die Hälfte davon stammt aus Vorarlberg, schätzt Jürgen Reiner, Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder im "Ländle".

Diese Anzeigenflut bringt auch die Steuerberater im Land an ihre Grenzen. Zwar nehme nur etwa ein Drittel der Selbstanzeiger auch einen Steuerberater in Anspruch, schätzt Reiner - dennoch sind die meisten Steuerbüros Vorarlbergs derart ausgelastet, dass kaum mehr Neu-Kunden angenommen werden.

Finanz-Beamte bekommen Arbeit
Und auch das Finanzministerium ist bei der Bearbeitung der Flut an Steuersündern gefordert. Der Bedarf an neuem Personal bestehe, sagt Daniela Kinz, Sprecherin des Finanzministeriums, dem Bericht zufolge. Im Moment werden jene Fälle, die mit Ablauf des Jahres zu verjähren drohen, in der Bearbeitung vorgezogen.

19.000 Selbstanzeigen wegen Schweiz-Schwarzgeld
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