Untergebracht sind dort elf Personen, die nun anders verteilt werden sollen, wie es aus dem Büro von Landesrat Martin Antauer (FPÖ) auf Anfrage hieß.
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Im Herbst soll dann eine Schließung von weiteren Asylheimen im Bundesland evaluiert werden, teilte Antauer am Freitag in einer Aussendung mit.
Antauer will weitere Unterkünfte schließen
"Wir werden uns in den nächsten Wochen weitere Asylheime in Niederösterreich genau ansehen und, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, weitere Asylunterkünfte in Niederösterreich schließen", kündigte Antauer an. "Der Weg, den wir Freiheitliche in Niederösterreich gehen, ist der richtige. Ein Blick ins rote Wien verschafft Gewissheit."
ÖVP beansprucht Schließung für sich
Aus Sicht von Matthias Zauner, dem Landesgeschäftsführer der ÖVP Niederösterreich, hat "die strenge, aber gerechte Asylpolitik der Volkspartei unter Federführung von Innenminister Gerhard Karner" die Schließung des Asylheims im Bezirk Tulln ermöglicht. "Aktuelle Zahlen unterstreichen den Erfolg: Während in Niederösterreich 2019 unter Ex-Innenminister (Herbert, Anm.) Kickl rund 3.500 Asylwerber in Grundversorgung waren, sind es landesweit aktuell nur mehr rund 400. Mehr als die Hälfte davon - rund 240 - sind dabei in Traiskirchen untergebracht, ein Tiefstand seit über 20 Jahren", rechnete Zauner in einer Aussendung vor.
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