Der Grüne See in der Steiermark ist einer der beliebtesten Freizeit- und Erholungsseen in Österreich. Nun hat der See seinen magischen Glanz aber verloren und ist eine Wüste aus Stein und Erde geworden. Das Naturjuwel ist völlig ausgetrocknet.
Die anhaltende Trockenheit hat extreme Folgen. Schon seit dem Frühling hat der See praktisch kein Wasser mehr, nun ist der Grüne See eine reine Schottergrube.
Ausbleibender Niederschlag
Auch andere bekannte Naturziele leiden unter dem Wassermangel. In der Bärenschützklamm bei Mixnitz fehlt seit dem Frühjahr weitgehend das Wasser. Ähnlich sieht es in der Kesselfallklamm bei Semriach aus, die normalerweise mit ihren Wasserläufen und kleinen Badeplätzen zahlreiche Besucher anzieht.
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Die Folgen reichen jedoch weit über den Tourismus hinaus. Sinkende Grundwasserstände und versiegende Quellen verschärfen zunehmend die Versorgungssituation.
Hinter der Entwicklung stehen ausbleibende Niederschläge und die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels. Die Hoffnung liegt nun auf länger anhaltendem Regen und einem schneereichen Winter. Doch selbst kräftige Niederschläge können die ausgetrockneten Böden und Wasserspeicher nicht unbedingt rasch wieder auffüllen.
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