Winter-Check

Böller-Schwarzverkauf und falsche Winterschanigärten im Visier

Falsche Winterschanigärten, Brandschutz, Schwarzverkauf und illegale Böller: Die Gruppe Sofortmaßnahmen nimmt Wiens Gastronomie und Märkte in der Wintersaison genau unter die Lupe.
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Falsche Winterschanigärten, Brandschutz, Schwarzverkauf und illegale Böller: Die Gruppe Sofortmaßnahmen nimmt Wiens Gastronomie und Märkte in der Wintersaison genau unter die Lupe.

Schanigärten im Visier

Die Kontrolleure prüfen auch heuer, ob Betriebe mit Bewilligung für einen Winterschanigarten die genehmigten Flächen wirklich für ihre Gäste öffnen. Immer wieder bleiben die Bereiche zu oder dienen als Abstellfläche. Dabei blockieren sie öffentlichen Raum, den die Stadt etwa als Parkplätze nutzen könnte. Auf eine Verwarnung folgen bei Verstößen weitere Konsequenzen bis zum Entzug der Bewilligung.

Verstärkt kontrolliert wird in der Wintersaison auch die Sicherheit in Lokalen. Schon rund um Halloween liegt der Fokus auf dem Brandschutz: Fluchtwege, Löschhilfen und brennbare Dekorationen kommen auf den Prüfstand. Nach dem Großbrand in Graz 2024 hat das besonderes Gewicht.

Märkte und Silvester

Auf den Weihnachtsmärkten achten die Kontrolleure auf illegalen Verkauf. Im Fokus stehen Getränke ohne die nötigen Berechtigungen, aber auch Waren wie Blumen oder Spielsachen. Zusätzlich wird geprüft, ob die Sicherheitsvorschriften passen.

Zum Jahreswechsel richtet sich der Blick auf den Pyrotechnik-Verkauf

In der Vergangenheit stellten die Kontrolleure wiederholt erhebliche Verstöße fest und beschlagnahmten Ware. Dazu zählten große Lagermengen und der Verkauf nicht zugelassener Böller in Wohngebäuden, ein Risiko für Mitarbeiter, Anrainer und Kunden.

Gruppenleiter Walter Hillerer sagt: „Die Wienerinnen und Wiener sollen die Weihnachtszeit sicher und unbeschwert genießen können.” Die Kontrollen sollen dazu beitragen, dass Wien „in der schönsten Zeit des Jahres lebenswert bleibt”.

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