Schneeparadies

In diesem Skigebiet fallen 29 Meter Schnee

Skifahrer geht durch tief verschneite Landschaft mit Blick auf den schneebedeckten Mount Baker.
© Getty Images/Connect Images
Während viele Skigebiete jeden Winter auf ausreichend Neuschnee hoffen müssen, kennt man diese Sorge am Mount Baker kaum.
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Das Skigebiet im US-Bundesstaat Washington zählt zu den schneereichsten Wintersportregionen der Welt. Im Durchschnitt fallen dort pro Saison knapp 17 Meter Neuschnee – ein Wert, von dem viele Alpenregionen nur träumen können.

Besonders beeindruckend ist der offizielle Schneerekord: In der Saison 1998/99 wurden am Mount Baker insgesamt 29 Meter Neuschnee gemessen. Damit hält das Resort bis heute den Weltrekord für die größte jemals in einer Saison registrierte Schneemenge in einem Skigebiet.

Verantwortlich für die enormen Mengen ist vor allem die geografische Lage. Feuchte Luftmassen vom Pazifik treffen auf die Gebirgszüge der North Cascades und werden dort zum Aufsteigen gezwungen. Dabei kühlt die Luft ab, und es kommt häufig zu intensiven Schneefällen. Die Höhenlage und das besondere Klima sorgen dafür, dass sich im Winter enorme Schneemengen ansammeln.

Sessellift mit Schild "LAST CHAIR" im Skigebiet Mount Baker, verschneite Berge im Hintergrund.
Mount Baker © Getty Images/Cavan Images RF

Mount Baker ist damit ein Paradies für Schneefans – allerdings auch eine Region, in der die Bedingungen durch heftige Schneefälle und wechselhaftes Wetter anspruchsvoll sein können.

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