Für neue Super-Rechenzentren und Spezial-Chips geben die Tech-Giganten unvorstellbare Summen aus.
Investitionen fressen Gewinne auf
Trotz starker operativer Geschäfte führt der enorme Kapitalbedarf für den Bau von KI-Rechenzentren und den Kauf von Spezialchips zu historischen Barmittelabflüssen bei Amazon, Alphabet und Meta.
So gab Amazon im Quartalsbericht an, ein Loch von 42 Milliarden Dollar zu haben. Satte 220 Milliarden Dollar wurden in die KI gepumpt. Amazon-Chef Andy Jassy und Alphabet-Finanzchefin Anat Ashkenazi kündigten bereits an, dass die Ausgaben im kommenden Jahr noch einmal deutlich höher ausfallen werden.
Auch interessant
Die Cashcows der Konzerne erwirtschaften zwar immense Summen, doch die Rekordinvestitionen übersteigen mittlerweile das, was das operative Geschäft abwirft. Die Folge sind tiefrote Zahlen beim freien Cashflow.
Die Aktienmärkte reagieren bereits auf die immensen Ausgaben und schwächere Umsatzausblicke. Die Enttäuschung über die Zahlen löste teils drastische Kursstürze im gesamten Sektor aus. Im Fall von Amazon betrug der Verlust sieben bis acht Prozent.
Mark Zuckerbergs Facebook-Konzern verlor nach der Ankündigung noch höherer KI-Ausgaben zeitweise knapp 10 Prozent , konnte sich danach aber wieder leicht fangen.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden