Champions League

Königsklassen-Kracher zum Auftakt: Real empfängt Inter

Real-Coach José Mourinho trifft auf Ex-Arbeitgeber Inter Mailand.
© Europa Press via Getty Images
Real Madrid gegen Inter Mailand – viel mehr Kracher geht zum Champions-League-Auftakt kaum! Im Bernabéu treffen am Dienstag (21 Uhr/live auf Sky) zwei europäische Schwergewichte aufeinander. Dazu gibt es ein brisantes Wiedersehen, große Namen und jede Menge Zündstoff.
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Es gibt Champions-League-Spiele, die schon am ersten Spieltag nach K.-o.-Runde schmecken. Real Madrid gegen Inter Mailand gehört definitiv dazu. Zwei Schwergewichte, 18 Titel in der Königsklasse und jede Menge Geschichte treffen am Dienstagabend im Bernabéu aufeinander (ab 21 Uhr, HIER im Sport24-Liveticker). Und mittendrin: José Mourinho!

16 Jahre nach seinem Champions-League-Triumph mit Inter ist der Portugiese zurück auf Europas größter Bühne – diesmal wieder als Real-Trainer. 2010 führte Mourinho die Nerazzurri zum Triple. Jetzt soll ausgerechnet er die Königlichen zum 16. CL-Titel lotsen.

Mourinho: »Ich will nicht schön spielen«

Doch Inter reist keineswegs als Statist nach Madrid. Die Mailänder sind in dieser Saison noch makellos und kommen mit einem 3:2 gegen Napoli im Gepäck. Lautaro Martínez glänzte dabei mit einem Doppelpack. Real kassierte dagegen am Wochenende den ersten Dämpfer: 0:1 bei Betis, dazu verschoss Kylian Mbappé spät einen Elfmeter.

Mourinho nimmt den Rückschlag offenbar persönlich. Schön spielen reicht ihm nicht – er will den Sieg. "Ich könnte sagen, dass ich gut spielen will, aber ich will nicht gut spielen – wie gegen Betis – und dann verlieren. Ich will gewinnen", stellte der 63-Jährige klar. Und genau diese Ansage passt zu einem Abend, der sich schon jetzt wie ein Endspiel anfühlt.

Ex-Defensivboss nun Nerazzurri-Coach

Auf der anderen Seite steht Cristian Chivu, der Mourinho bestens kennt. Der heutige Inter-Coach war 2010 ein wichtiger Defensiv-Baustein von Mourinhos Triple-Mannschaft. Der Portugiese bezeichnete Chivu später sogar als eines seiner "Kinder". Nun treffen sich die beiden auf der großen Bühne wieder – diesmal als Gegner.

Auch die Statistik liefert zusätzlichen Zündstoff: Inter hat Real im 21. Jahrhundert noch nicht bezwungen. Der letzte Sieg der Italiener datiert aus dem November 1998. Doch Mbappé will von alten Zahlen nichts wissen. "Dass wir im Bernabéu starten, ist für uns Spieler eine zusätzliche Motivation", sagt der Franzose. Die Vorfreude ist riesig – trotz der jüngsten Pleite: "Auf uns wartet morgen eine sehr anspruchsvolle Partie, aber das ist eben die Champions League."

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