US-Wahl

LIVE-Ticker Midterms: Schicksalswahl für Trump

Die USA wählen! Bei den Midterms (Zwischenwahlen) werden beide Kammern des Kongresses neu gewählt: Das ganze Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats.
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Die Wahlen werden auch eine Abrechnung über die zweite Präsidentschaft Donald Trumps (80) seit der Wahl 2024 sein.

Für Trump geht es um viel: Bis jetzt haben seine Republikaner eine Mehrheit in beiden Kammern. Allen Umfragen zufolge dürften die oppositionellen Demokraten diese Mehrheit brechen. Doch Vorsicht, Umfragen sind keine Wahlergebnisse - vor allem in den USA!

+++ Die US-Wahlen im oe24-LIVE-Ticker +++

Die große Frage: Gewinnen die Demokraten Repräsentantenhaus UND Senat oder können sich die Republikaner in einer Kammer an der Macht halten? Trump hat die Wahl auch zu einer Abstimmung über seine Person erklärt und seine Anhänger aufgerufen, so zu wählen, als stünde er auf dem Wahlzettel.

+++ LIVE-Ticker +++

Zur Wahl - Trump ruft "Antikommunismus-Woche" aus

"Hiermit erkläre ich die Woche vom 1. bis 7. November zur Antikommunismuswoche. Ich rufe alle Amerikaner auf, standhaft gegen jede Bedrohung der amerikanischen Lebensweise zu verteidigen und unsere brennende Flamme der Freiheit vor der Dunkelheit des Kommunismus zu schützen", schrieb er einer der Proklamation, die am Wahltag unterzeichnete.

Damit meint er natürlich seine Gegner von den Demokraten. Der Ton wird schon am Wahltag rauer.


Trump schreibt und schreibt

Der nächste Trump: Was er damit meint, eher kryptisch. Eigentlich ist  Kentucky rotes Stammland.

Truth Social-Beitrag von Donald Trump über das baldige Schließen von Kentucky am 4. November 2026.
truthsocial/donald trump © truthsocial/donald trump

Erste Ergebnisse im Detail

Die ersten Zahlen sind da, aber: Wir sind noch ganz am Anfang. Was wir wissen: In Indiana und Kentucky führen die Republikaner von Trump im House. Beides sind traditionelle REP-Staaten.


Hier ist die Wahl schon geschlagen

In den USA steuern die Zwischenwahlen zum Kongress am Dienstagabend auf den Höhepunkt zu. Um 18.00 Uhr Ortszeit (24.00 Uhr MEZ) schlossen die ersten Wahllokale in Kentucky - alles mit Blick auf den Senat. In Indiana haben die Lokale auch bei der House-Wahl schon geschlossen.


Neue Exit Polls sind da

Für über 60 Prozent ist der Benzinpreis eines der wichtigsten Wahlmotive. Das sagen Exit Polls von CNN.


Erste Zahlen sind da aus Kentucky

Es geht um den Senat: Hier führen die REP gegen die Demokraten mit 73% zu 25%. Viel heißt das noch nicht, Geduld ist gefragt!


Bombendrohung!

Ein Wahllokal wurde laut Medienberichten evakuiert! Das ganze passierte im Bundesstaat Michigan!


Latinos wenden sich von Trump ab

Bei den Midterms geben 43 % der US-Wahlberechtigten mit lateinamerikanischen Wurzeln an, dass sie die Demokraten gewählt haben. Im Vergleich zur Präsidentschaftswahl 2024 (39%) ist das ein Zuwachs von 4 %.


Rubio bei Trump

Außenminister Marco Rubio ist gerade bei Donald Trump im Weißen Haus angekommen um mit ihm die Wahlergebnisse zu verfolgen. Mit dabei im Schlepptau: Markwayne Mullin

Zwei Männer im Anzug gehen lachend aus einem Gebäude, ein Soldat steht rechts an der Tür.
© EPA
Ein Mann im Anzug gestikuliert vor Medienvertretern vor einem Gebäude mit Glastür.
© EPA

Trump verfolgt Wahlkrimi aus Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump (80) will die Ergebnisse der Kongress-Zwischenwahlen bei einer Wahlparty im East Room des Weißen Hauses verfolgen. Auffällig: Während des Wahltags zeigte sich Trump kaum in der Öffentlichkeit.


Trump meldet sich erstmals!

Jetzt meldet sich Trump. Er schreibt - und teilt aus:

"Ich verfolge die Wahlergebnisse auf Fox News, aber die Stimme von Jessica Tarlov kann ich einfach nicht ertragen – sie ist zwar strohdumm, aber vor allem ihre Stimme macht mich fertig. Ich schalte erst mal woanders hin, bis diese Versagerin vom Bildschirm verschwunden ist – ich schaue später wieder rein!"

Donald Trump kritisiert in einem Social-Media-Post Jessica Tarlovs Stimme und kündigt eine Pause an.
social truth/donald trump © social truth/donald trump

Diese Zahlen machen Trump Sorgen

38 Prozent sind mit Trump zufrieden

62 Prozent sind unzufrieden mit ihrem Präsidenten

So die aktuellen Erhebungen von CNN.


Exit Polls: 43 Prozent wollen Trump einen Denkzettel verpassen!

Erstes Stimmungsbild bei den US-Zwischenwahlen: Laut Nachwahlbefragungen („Exit Polls“) des TV-Senders NBC News gaben 43 Prozent der Wähler an, mit ihrer Stimme ein Zeichen gegen US-Präsident Donald Trump (80) setzen zu wollen. Die Zahl deutet auf erheblichen Unmut über den Präsidenten hin. Allerdings: Exit Polls sind keine Wahlergebnisse und erlauben noch keine verlässlichen Rückschlüsse auf die Mehrheiten im Kongress.


In diesen Staaten liegen Demokraten und Republikaner in etwa gleich auf

Laut CNN herrscht in sechs Staaten aktuell ein Patt - das sind:

Florida

Iowa

Kansas

Michigan

Ohio

South Carolina


Was es auch noch gibt...

In der US-Hauptstadt Washington entscheiden die Wahlberechtigten auch über ein Verbot der Delikatesse Stopfleber (Foie gras). Bei der Volksabstimmung geht es darum, den Verkauf, Vertrieb und Import der vor allem aus der französischen Küche bekannten Spezialität zu untersagen. Auch das Zwangsfüttern der Vögel zur Vergrößerung ihrer Leber soll verboten werden.

Zur Herstellung von Foie Gras, auch Stopfleber genannt, wird Enten und Gänsen massenhaft kalorienreiche Nahrung durch ein Rohr in den Magen gepresst. Das lässt die Leber stark anschwellen und ihren Fettgehalt steigen. In manchen US-Städten und vielen Ländern ist der Verkauf oder die Praxis bereits verboten.


Wahlbeteiligung extrem hoch

Fast 60 Millionen Amerikaner haben ihre Stimme bereits im Voraus abgegeben.

Zum Vergleich: Vor vier Jahren, 2022, waren es rund 46 Millionen. Auch aus mehreren Bundesstaaten kommt bereits mitten im Wahlabend die Nachricht, viele Menschen stehen an. Es könnte auf eine Rekordwahlbeteiligung hinauslaufen.

Gut oder schlecht für Trump? Wir werden uns gedulden müssen.

Menschen stehen in einer Schlange vor einem Wahllokal mit einem Schild "Vote Center".
Wähler in Los Angeles. © EPA
Wähler füllen in Wahlkabinen in den USA bei den Midterm-Wahlen ihre Stimmzettel aus.
© EPA

Trump ist im Weißen Haus

Wie die Journalistin Kellie Meyer aus den USA berichtet, soll sich Trump aktuell im Westflügel des Weißen Hauses aufhalten.

Sein Plan: Er will sich heute nicht zu den Mid Terms äußern. Das könnte sich freilich ändern - wohl vor allem, wenn die Republikaner trotz schlechter Umfragen besser abschneiden als gedacht.

Ein Flugzeug fliegt über das Weiße Haus in Washington bei klarem Himmel, Bäume und Kran im Bild.
Das Weiße Haus © APA/AFP/OLIVER CONTRERAS

Aufregung um ICE-Einsatz

Die US-Einwanderungsbehörde ICE veröffentlichte mehrere Mitteilungen über Festnahmen wegen angeblichen Wahlbetrugs. Unklar blieb zunächst, ob ein Zusammenhang zu den Midterms bestand. Die Vorwürfe betreffen laut den Posts auf der Plattform X teilweise Jahre zurückliegende Wahlen. Auch ob ICE-Beamte an Wahllokalen tätig wurden, war zunächst nicht bekannt.

Die Behörde postete etwa Bilder, die eine Finnin, eine Frau von den Philippinen und einen Kanadier zeigen sollen, die bei unterschiedlichen US-Wahlen abgestimmt, aber kein Wahlrecht in den USA hätten.


Millionen Stimmen wurden schon abgegeben

Viele Amerikaner haben ihre Stimmen schon vorzeitig abgegeben. Fast 60 Millionen haben schon gewählt! Genau genommen: 58,7 Millionen.


Am Wahltag - Angriff auf den Iran

US-Präsident Donald Trump hat einen Angriff der Vereinigten Staaten auf den Iran bestätigt. Die Streitkräfte hätten eine Luftabwehreinrichtung nach ihrem Aufbau attackiert, sagte Trump am Dienstag telefonisch dem Sender Fox News.

Trump wörtlich: "Als sie fertiggestellt war, haben wir sie vergangene Nacht sehr schön getroffen".

Ein Mann im Anzug steht an einem Rednerpult mit roten Sternen und lächelt in eine Menschenmenge.
Donald Trump. © APA/AFP/KENT NISHIMURA

Es habe sich um einen "kleineren Angriff" gehandelt. Mehrere US-Medien hatten zuvor unter Berufung auf Regierungsvertreter berichtet.


Die letzte Umfrage

Hier sind Repräsentantenhaus und Senat zusammengefasst - also eine Gesamtumfrage für den Kongress.

Balkendiagramm: Demokraten 52 %, Republikaner 43 % laut CNN-Umfrage zum Kongress.
Umfrage © cnn

Es wird 3x gewählt!

Infografik zum US-Repräsentantenhaus mit Infos zur Sitzverteilung und Wahlmodus neben dem Kapitol.
Mid Terms © oe24
Grafik zur Sitzverteilung im US-Senat: Republikaner 53, Demokraten 47, insgesamt 100 Sitze.
Mid Terms © oe24
Grafik zu Gouverneuren in den USA mit Fakten zu Wahlergebnissen und Mehrheitsverhältnissen.
Mid Terms © oe24

Worum es geht zusammengefasst

Bei den Zwischenwahlen, den sogenannten Midterms, werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus neu vergeben und 35 der 100 Sitze im Senat, der zweiten Kammer des US-Parlaments. Umfragen zufolge könnten die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern, während sich im Senat kein klares Bild abzeichnet.

Grafik zeigt das Machtgefüge in den USA mit Präsident, Kongress und Höchstgericht im Checks-and-Balances-System.
© APA

Trump bleibt im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump will die Ergebnisse der wichtigen Kongresswahlen im Weißen Haus verfolgen. Das bestätigte der Republikaner in einem Interview mit dem Sender Fox News.

Die Wähler ziehen auch eine erste Bilanz über seine zweite Präsidentschaft nach zwei Jahren - zwei weitere Jahre hat Trump noch vor sich, dann darf er nicht mehr antreten. Eine dritte Amtszeit schließt die US-Verfassung aus.

Ein Mann im Anzug und roter Krawatte steht lächelnd an einem Rednerpult mit Mikrofon.
Donald Trump © APA/AFP/KENT NISHIMURA

Auch Ohio im Fokus

Auch Ohio im Osten wird wohl entscheidend sein. Hier steht eine Sonderwahl an. Hintergrund: In Ohio war J. D. Vance Senator und wurde dann Vizepräsident von Trump. Also muss nachgewählt werden. Das Duell lautet Jon Husted (Republikaner) vs. Sherrod Brown (Demokraten).


Hier wird's ganz eng

Iowa ist einer der Battlegrounds bei der Senatswahl, hier wird es ganz eng, sagen die Umfragen voraus. Stand jetzt zeichnet sich eine Rekord-Wahlbeteiligung ab. Trump und seine REP müssen hier ihren Sitz verteidigen.


Springsteen, Minaj und Co. mischen sich in US-Wahl ein

Springsteen erklärte, er unterstütze den linken Demokraten Abdul El-Sayed aus Michigan im Rennen um einen Senatssitz: "El-Sayed ist ein Kämpfer für unsere amerikanische Verfassung, er ist ein Kämpfer für unsere amerikanische Demokratie, und er ist ein Kämpfer gegen die korrupte, gesetzlose und antiamerikanische Führung, die derzeit im Weißen Haus sitzt."

Ein Musiker spielt leidenschaftlich E-Gitarre auf einer Bühne im Scheinwerferlicht.
Bruce Springsteen. © Boston Globe via Getty Images

Sängerin Nicki Minaj, bekennender Fan von US-Präsident Donald Trump, postete auf der Plattform X die Aufforderung, "rot" zu wählen - die Farbe der Republikaner. Minaj hatte den Republikanern auch Wahlkampfhilfe geleistet und war etwa gemeinsam mit dem US-Präsidenten aufgetreten.

Eine Frau in einem gemusterten Anzug betritt eine Veranstaltung mit vielen sitzenden und stehenden Menschen.
Nicki Minaj © APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI

Schauspielerin Cynthia Nixon ("Sex and the City") rief Menschen dazu auf, die Demokraten zu wählen und schrieb: "Bitte geh raus und stimme für jedes Kind, das von seinen Eltern getrennt wurde, für jede Transperson, die um ihre Menschenrechte gebracht wird, für die Millionen von Menschen, die kurz davor sind, ihre Gesundheitsversorgung zu verlieren, um Trump-Milliardären eine weitere Steuersenkung zu verschaffen."

Frau in weißem Kleid posiert vor lila HBO-"The Gilded Age"-Premierenwand mit Blumen.
Cynthia Nixon © APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

Wichtig wird der Senat

Alle Augen auf den Senat! Hier ist das Rennen besonders eng. Die Demokraten müssen netto vier Sitze dazugewinnen, um die Mehrheit der Demokraten zu brechen.

Besonders die Battlegrounds South Carolina, Ohio, Maine, Michigan, Texas, Iowa, Kansas und Alaska stehen im Mittelpunkt.

Hier der Zeitplan, wann dort die ersten Zahlen kommen:

US Midterms 2026: Zeitplan wichtiger Bundesstaaten mit Uhrzeiten, Hand wirft Stimmzettel ein.
Zeitplan © oe24

Trump und seine Republikaner haben ein Problem: Die Umfragen sind schlecht

Schlechter war zu einer Midterm-Wahl kein USA-Präsident seit 1982.

Tabelle zu US-Midterm-Wahlen 1982–2026: Präsidentenzustimmung, Sitzverluste/-gewinne im Kongress.
Zustimmungsraten des Präsidenten vor den Wahlen; Gewonnene/-verlorene Sitze im Repräsentantenhaus und Senat; Quellen: The American Presidency Project/Gallup/Ipsos; Die Auslieferung der APA-Grafiken als Embed-Code ist ausschließlich Kunden mit einer gültigen Vereinbarung für Grafik-Pauschalierung vorbehalten. Dabei inkludiert sind automatisierte Schrift- und Farbanpassungen an die jeweilige CI. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Grafik-Team unter grafik@apa.at. GRAFIK 1115-26 © APA

Wahlmaschinen-Panne in New York – bis zu 250.000 Stimmen betroffen!

Chaos am Wahltag im New Yorker Vorort Westchester County: In zahlreichen Wahllokalen verweigerten Scanner die Annahme der Stimmzettel. Bis zu 250.000 Stimmen könnten von Verzögerungen bei der Auszählung betroffen sein. Wähler können weiterhin ihre Kreuze auf Papier machen. Die Stimmzettel werden in versiegelten Notfallbehältern gesammelt und später ausgezählt. Laut staatlicher Wahlbehörde liegt die Ursache in einem Softwarefehler. Im Netz kursieren bereits Betrugsgerüchte, auch aus dem Umfeld von Trump-Vertrauter Laura Loomer. Die Behörden versichern, dass jede gültige Stimme gezählt wird.


Das ist die Ausgangslage

Grafik zeigt Sitzverteilung im US-Kongress vor den Midterm-Wahlen 2026 für Senat und Repräsentantenhaus.
grafik © apa

Die US-Wahl im oe24 LIVE-Ticker

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