Klimafittes Quartier

Melk erhält einen Stadtwald

Das grüne Melk erblüht.
© EXPEDIT Studio für Architektur ZT GmbH
Mitten in der Innenstadt wächst ein kleiner Wald. Der Spatenstich ist gesetzt, 3,8 Millionen Euro EU-Geld sind im Spiel.
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Jetzt wird es ernst: Für den „Boulevard Melk” ist der Startschuss gefallen. Auf rund 1,7 Hektar entsteht im Zentrum der „Stadtgarten Melk”, ein klimafittes Quartier mit waldähnlichem Grünraum.

Die ersten Bauarbeiten starten im November 2028, im Juli 2029 soll alles fertig sein. Zuerst wird der Weierbach saniert, danach folgt der Stadtgarten.

Millionen aus Brüssel

Möglich macht das Großprojekt das EU-Projekt „impaQt”, für das sich Melk und Berlin 3,8 Millionen Euro teilen. Dazu kommt Geld vom Land über den NÖ Bodenbonus.

Spatenstich für den neuen "Boulevard Melk": Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (v.l.) Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann, Bürgermeister Patrick Strobl und Stadträtin Ute Weisinger.
Spatenstich für den neuen "Boulevard Melk": Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit (v.l.) Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann, Bürgermeister Patrick Strobl und Stadträtin Ute Weisinger. © NLK Burchhart

Der "Stadtgarten Melk" wird zudem mit dem NÖ Bodenbonus des Landes Niederösterreich gefördert. Unter anderem damit unterstütze man die Gemeinden bei Entsiegelung, Begrünung und Beschattung, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) beim Spatenstich am Freitagnachmittag. Man habe bereits 45 Projekte umgesetzt, sagte sie und verwies vor allem auf die Schwammstadt in Tulln.

Man setze mehr als einen Spatenstich, so der Melker Bürgermeister Patrick Strobl (ÖVP), "wir setzen ein Zeichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung, für Klimaschutz und Lebensqualität und dafür, dass Melk seine Zukunft aktiv gestaltet". Das Projekt begleite die Stadt bereits seit 2014, "und von Beginn an haben die Melkerinnen und Melker mitdiskutiert, mitentwickelt und mitentschieden", so Strobl.

Zeichen für Melk

Bürgermeister Patrick Strobl (ÖVP) spricht von einem Zeichen für Klimaschutz und Lebensqualität. Das Projekt begleitet die Stadt seit 2014, die Melker redeten von Anfang an mit.

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