Gemüsebeet
Noch nicht zu spät! Diese Pflanzen können Sie jetzt noch setzen und bald ernten
Wenn die letzten Tomaten und Zucchini geerntet sind, macht sich oft ein wenig Wehmut breit. Doch das muss nicht sein. Der Anbau von spätem Gemüse hat sogar echte Vorteile: Die brütende Sommerhitze ist vorbei und die Erde hält die Feuchtigkeit besser. Zudem schießen viele Pflanzen bei den kühleren Temperaturen nicht mehr so schnell unkontrolliert in die Höhe. Diese "Blitzstarter" können Sie im September noch pflanzen und noch vor dem ersten Schnee ernten.
Radieschen
Radieschen eignen sich nicht nur für den Anbau im Frühjahr, sondern können auch im Herbst ausgesät werden. Wählen Sie eine schnell wachsende Sorte (wie z. B. 'French Breakfast'), dann können Sie im Idealfall bereits nach rund vier Wochen die ersten knackigen Knollen ernten. Anders als im Sommer mögen Radieschen im Herbst ein sonniges Plätzchen, um an den kürzer werdenden Tagen noch ausreichend Licht abzubekommen.
Rucola
Hat sich im Beet eine kleine Lücke aufgetan? Dann schnell ein paar Rucola-Samen in die Erde streuen. Rucola wächst extrem rasch und liefert Ihnen bis zum ersten Frost immer wieder herrlich würzige, leicht scharfe Blätter für Pasta, Pesto oder Salat.
Spinat
Für Spinat war es im Hochsommer oft zu heiß. Die kühleren Herbsttage sind hingegen sein Spezialgebiet. Wenn Sie ihn jetzt bis Mitte September aussäen, können Sie im späten Herbst wunderbar zarte Blätter ernten, perfekt für grüne Smoothies oder frische Salate.
Pak Choi, Mizuna & Tatsoi
Asiatisches Blattgemüse ist das neue Trend-Gemüse für den Herbst. Sorten wie Pak Choi oder der feingefiederte Mizuna sind kältetolerant und wachsen rasant. Im Gegensatz zur Frühjahrsaussaat neigen sie im September kaum dazu, sofort zu blühen. Eine unkomplizierte Bereicherung für jede Wok-Pfanne.
Vogerlsalat
Kein Herbst ohne Vogerlsalat. Dieser nussige Klassiker liebt die Kälte regelrecht. Wer ihn Anfang bis Mitte September sät, kann sich auf eine reiche Ernte ab November bis tief in den Jänner hinein freuen. Er liefert Ihnen frische Vitamine, wenn der Rest des Gartens bereits längst im Winterschlaf schlummert.
Tipp für den Herbst-Anbau: Das Hochbeet nutzen
Sie sind stolzer Besitzer eines Hochbeets? Umso besser. Es eignet sich im Herbst hervorragend für die späte Aussaat. Die Wände des Beets gleichen starke Temperaturschwankungen aus und schützen die zarten Jungpflanzen vor kalten Herbstwinden. Ein wenig abgelegter Kompost oder frische Erde auf dem abgeernteten Sommerbeet reicht vollkommen aus, da die meisten Herbstkulturen nicht viele Nährstoffe benötigen.
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