Tumornetzwerk

NÖ-Kliniken rüsten gegen Krebs auf

Es geht um die Bündelung der Kräfte.
© ORF
Mehr Spezialwissen, kürzere Wege: Niederösterreichs Kliniken bündeln ihre Kräfte im Kampf gegen Krebs.
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Jedes Jahr erhalten rund 9.700 Niederösterreicher die Diagnose Krebs, mehr als 30.000 Patienten wurden zuletzt in den Landeskliniken behandelt. Jetzt rüstet das Land auf: Das Tumornetzwerk wird ausgebaut, Fachärzte aller Standorte beraten gemeinsam über die beste Therapie. Landesrat Anton Kasser (ÖVP) sagt: Das Fachwissen steht künftig allen Patienten zur Verfügung, und zwar möglichst wohnortnah.

Der erste Schritt läuft bereits. Seit Anfang 2026 sind alle Kliniken mit Krebsbehandlung an ein gemeinsames Tumorboard für Blutkrebs angebunden, rund 1.000 Patienten wurden so betreut.

Das kommt als Nächstes

Als Nächstes folgen Lungenkrebs sowie Tumore von Gehirn und Nervensystem, sagt LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam. Dazu kommt ein zentrales molekulares Tumorboard, das die genetischen Eigenschaften von Tumoren untersucht und gezielte Therapien möglich macht. Weitere Zertifizierungen sind in St. Pölten (gynäkologische Tumore), Krems (Brustkrebs) und Horn (Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs) geplant. Alles ist Teil des Gesundheitsplans 2040+.

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