Da oft Ressourcen fehlen, blieben Ausgrabungen von 1983 bis 2005 meist unausgewertet.
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Jakob Maurer (Uni Krems) erklärt: "Da es für ein einzelnes wissenschaftliches Team nicht möglich ist, die zahlreichen Funde auszuwerten, sind wir auf die Idee gekommen, dies gemeinsam mit Freiwilligen durchzuführen." Er betont: "Wer mitmacht, arbeitet mit 7.000 Jahre alten Originalfunden und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Forschung."
Keine Vorkenntnisse nötig
Die Helfer erfassen Funde digital, fotografieren, arbeiten im Labor oder bei Sedimentbohrungen mit. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Koordinatorin Julia Längauer sagt: "Wichtig sind uns Interesse an Archäologie und Wissenschaft sowie die Bereitschaft, Neues zu lernen und praktisch mitzuarbeiten."
Im Fokus der Forschung steht die Keramik. Michaela Schauer vom Naturhistorischen Museum (NHM) Wien erklärt: "So gewinnen wir Einblicke in die verwendeten Rohmaterialien und erfahren mehr über das damalige Leben sowie über regionale und überregionale Austauschbeziehungen." Um historische Tonlagerstätten zu finden, muss man laut Doris Jetzinger (NHM) "schon ein bisschen tiefer bohren", da sich die Landschaft in Jahrtausenden verändert hat.
Das Projekt startet kommendes Jahr und läuft bis 2029. Interessierte, die mindestens zehn Tage mitarbeiten möchten, können sich unter www.reclaym.at anmelden.
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