Irrer Flieger-Eklat

Passagier rastet aus – und wird an Sitz festgeklebt

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Ein Passagier soll auf einem American-Airlines-Flug völlig außer Kontrolle geraten sein. Nach rassistischen und homophoben Beschimpfungen eskalierte die Situation so sehr, dass andere Passagiere ihn schließlich mit Klebeband fixierten.
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Der Vorfall ereignete sich auf dem American-Airlines-Flug 618 von Dallas-Fort Worth nach Newark. Während des Fluges soll der Mann laut Augenzeugen immer aggressiver geworden sein.

Das Flugzeug wurde deshalb nach Baltimore umgeleitet. Dort warteten bereits Einsatzkräfte auf die Maschine und nahmen den Passagier beim Aussteigen fest.

American Airlines bestätigte, dass der Flug wegen eines "störenden Kunden" nach Baltimore umgeleitet wurde. Die Airline betonte, die Sicherheit von Passagieren und Crew habe oberste Priorität und man toleriere keine Gewalt.

Erst Beschimpfungen, dann Gewalt

Nach Angaben von Augenzeugen soll der Mann, der offenbar alkoholisiert gewesen sei, zunächst einen männlichen Passagier neben sich angeschrien haben.

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Dabei soll er unter anderem über Jesus und die Hölle geschrien haben. Eine schwarze Flugbegleiterin versuchte demnach, die Situation zu beruhigen. Doch auch sie soll der Mann rassistisch beleidigt und mit einer homophoben Beleidigung beschimpft haben.

Kurz darauf soll die Situation weiter eskaliert sein: Der Passagier habe den Mann neben sich geschlagen und dessen Computer getroffen. Als eine Frau einschritt, soll er auch sie weggestoßen haben.

Passagiere greifen ein

Drei weitere Männer sollen daraufhin eingegriffen haben. Um den aggressiven Passagier unter Kontrolle zu bringen, stellten die Flugbegleiter Klebeband und Kabelbinder zur Verfügung.

Die Männer fixierten ihn damit an seinem Sitz. Auf Aufnahmen des Vorfalls ist der Passagier schließlich beinahe vollständig mit Klebeband umwickelt zu sehen – auch seine Hände und sein Kopf sollen damit fixiert worden sein. Während der Mann offenbar versuchte, sich zu befreien, hielten die Helfer ihn weiter fest.

FBI prüft weitere Vorwürfe

Nach der Landung in Baltimore wurde der Mann von der Polizei festgenommen. Nach Angaben des FBI wurde er von der Maryland Transportation Police zunächst wegen Verstößen gegen das Landesrecht festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt.

Das FBI sammelt nach eigenen Angaben weitere Informationen und berät sich mit der zuständigen US-Staatsanwaltschaft. Dabei soll geprüft werden, ob auch Bundesanklagen gegen den Passagier erhoben werden. Der Flug konnte nach dem Zwischenfall seine Reise nach Newark fortsetzen.

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