Top-Form

Rapid-Star wird Fall für Ralf Rangnick

Yusuf Demir von Rapid Wien jubelt nach einem Tor im Fußballspiel gegen Austria Lustenau.
© GEPA pictures
Fünf Jahre nach dem letzten ÖFB-Einsatz winkt dem Edeltechniker wieder eine rot-weiß-rote Einberufung.
OE24 auf Google bevorzugen

Vor der anstehenden Kader-Bekanntgabe von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick am 2. November wirft ein Name immer lauter seine Schatten voraus: Yusuf Demir.

Beim souveränen 3:0-Erfolg des SK Rapid im ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen den First Vienna FC auf der ausverkauften Hohen Warte glänzte der 23-jährige Offensivspieler mit einem sehenswerten Solo und einem platzierten Linksschuss zur Führung. Es war ein weiterer nachdrücklicher Bewerbungsschreiben-Treffer des Linksfußes.

17 Spiele: 6 Tore, 6 Vorlagen

In der laufenden Saison 2026/27 präsentiert sich Demir in starker Verfassung: In insgesamt 17 Pflichtspielen (Liga, Cup und UECL-Qualifikation) steht der Offensiv-Allrounder bereits bei 6 Toren und 6 Vorlagen.

Dass Demir längst nicht mehr nur durch hie und da aufblitzendes Talent, sondern durch konstant hohe Effizienz auffällt, belegen auch die detaillierten Opta-Spieldaten aus der ADMIRAL Bundesliga.

Präzision im Spielaufbau: Mit insgesamt 457 Pässen und einer Gesamtquote von 85 % angebrachten Bällen lenkt er das Offensivspiel der Hütteldorfer. Besonders stark: Im gegnerischen Drittel brachte er 209 Pässe an, wovon 79 % den Mitspieler fanden.

Torgefahr: Bei 27 abgegebenen Torschüssen weist er eine starke Schussgenauigkeit von 57 % auf.

Robustheit & Zweikampf: Entgegen früherer Kritiken hält Demir körperlich voll dagegen (52 % Zweikampfquote, 68 gewonnene Duelle) und holte für seine Mannschaft bereits 28 Fouls heraus.

Letzter ÖFB-Einsatz: 2021 unter Foda

Für den Offensivspieler wäre eine Nominierung durch Ralf Rangnick der vorläufige Lohn für eine monatelange harte Arbeit und sportliche Stabilisierung. Sein bislang letztes Länderspiel liegt lange zurück: Am 9. Oktober 2021 wurde er beim 2:0-Sieg auf den Färöer Inseln vom Ex-Teamchef Franco Foda in den Schlussminuten  eingewechselt.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden