Verletzungs-Schock
Schlimmer als gedacht? Matthäus mit brisantem Musiala-Verdacht
Die Leidenszeit von Jamal Musiala zieht sich immer weiter in die Länge. Seit Ende September muss der FC Bayern auf seinen Spielmacher verzichten. Offiziell laboriert der 23-Jährige an einem Muskelfaserriss, doch die ungewöhnlich lange Pause sorgt mittlerweile für Verwunderung. Auch DFB-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wird stutzig – und stellt die bisherige Diagnose infrage.
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In seiner Kolumne bei "Sky" vermutet der 65-Jährige, dass es zwischenzeitlich einen weiteren Rückschlag gegeben haben könnte. "Im September in Amsterdam war von einem Muskelfaserriss die Rede. Ich vermute, dass in der Zwischenzeit noch etwas passiert ist. Ein Muskelfaserriss braucht keine sechs Wochen, um auszuheilen", schreibt Matthäus. Wichtig: Dabei handelt es sich ausdrücklich um seine persönliche Einschätzung. Der FC Bayern hat bislang keine weitere Verletzung bestätigt.
Eberl erklärt Musialas lange Zwangspause
Bayern-Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt ein Update zum Comeback gegeben und dabei vor allem auf die schwierige Vorbereitung des Offensivstars verwiesen. Diese sei nicht nahtlos verlaufen. Hintergrund waren unter anderem gesundheitliche Probleme im Sommer, als Musiala bei zwei Testspielen infolge sogenannter Absencen kurzzeitig das Bewusstsein verlor.
Umso vorsichtiger wollen die Münchner ihren Leistungsträger nun zurückführen. Laut Eberl besteht die Hoffnung, dass Musiala während der anstehenden Länderspielpause wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigen kann.
Comeback gegen Köln? Erste Lichtblicke!
Immerhin gibt es inzwischen positive Signale aus München: Musiala arbeitet bereits wieder mit dem Ball. Verläuft der weitere Aufbau nach Plan, könnte er beim Bundesliga-Duell gegen den 1. FC Köln am 20. November wieder eine Option sein. Eine Garantie gibt es allerdings nicht – die Bayern wollen bei ihrem Spielmacher kein unnötiges Risiko eingehen.
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