"Am A**** lecken"

Stefan Mross: Ausraster nach letzter TV-Sendung

Stefan Mross
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Nach der letzten Ausgabe von "Immer wieder sonntags" kam es beim SWR-Empfang zum Eklat. Moderator Stefan Mross erhob schwere Vorwürfe gegen die Sender-Chefs.
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Am Sonntag lud der Südwestrundfunk nach der letzten Ausgabe der Sendung zu einem Empfang im Europa-Park Rust ein. SWR-Intendant Kai Gniffke und SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler begründeten dort das Aus der Show und lobten die Leistung von Stefan Mross in den vergangenen 21 Jahren. Der Moderator reagierte jedoch verärgert und bezeichnete Gniffkes Ansprache als "Bestattungsrede", bei der bei jedem Negativen geklatscht worden sei.

Kai Gniffke
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Vorwürfe gegen die SWR-Führung

Anschließend wendete sich der Showmaster direkt an Clemens Bratzler. Er warf ihm vor, die Absetzung sei eine "kleine Rache-Aktion", da Bratzler früher selbst eine erfolglose Fernsehshow gehabt habe. Bratzler hatte dem Moderator im März das Ende von "Immer wieder sonntags" mitgeteilt. Mross kritisierte, dass ein ganzes Format gestrichen wurde und nun Lobeshymnen gesungen werden. Zudem berichtete Mross, Bratzler habe ihm auf die Frage nach dem zukünftigen Programm am Sonntagmorgen geantwortet, es würden wahrscheinlich Wiederholungen laufen. Bratzler widersprach diesen Darstellungen vehement und erhielt dafür Buh-Rufe aus dem Publikum.

Stefan Mross
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Stefan Mross verlässt den Empfang

"Ich wollte heute eigentlich gar nicht auf diesen Empfang kommen. Aber ich bin es meinem Team schuldig, das seit fast 22 Jahren hier Hand in Hand mit mir gearbeitet hat. Da kann uns der Rest am A.... lecken!", ärgerte sich Mross. Danach kündigte er an, wegen der negativen Energie im Raum zu gehen, und verließ die Veranstaltung dauerhaft. Kurz darauf erklärte er im Hotelgarten, die Rede sei wohlüberlegt gewesen, da sich der SWR vor allem selbst gefeiert habe. Sendersprecher Jürgen Ruf betonte hingegen, die Extra-Ausgabe sei ein Geschenk an das Publikum gewesen. Bei aller Emotionalität bleibe dem Sender ein respektvolles Miteinander wichtig, zu internen Aussagen äußere man sich nicht weiter öffentlich.

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