Kauf-studie enthüllt

Teuer oder günstig: Kunden wandern weg von der Mitte

Im Einzelhandel gibt es massenweise freie Lehrstellen
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Eine aktuelle Riesen-Studie des Daten-Riesen NIQ zeigt: Das klassische Einkaufen nach Altersgruppe oder Kontostand verändert sich drastisch.
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Schnäppchen-Jäger oder eher Qualitätsliebhaber? Wie eine neue Studie enthüllt, sind die meisten Verbraucher zunehmend beides gleichzeitig.

Weil die Preise für den täglichen Bedarf von 2021 bis 2025 weltweit um satte 26 Prozent in die Höhe geschossen sind, entscheiden sich Konsumenten in ihrem Kaufverhalten zunehmend anders wie früher. Hatte man früher die Gruppen noch genau nach Einkommen oder Generation greifen können, schlägt mittlerweile der "Barbell"-(Hantel) Effekt zu.

Unten billig, oben teuer

Das bedeutet: Die Kunden wandern zunehmend an die Ränder ab. Das mittlere Preissegment bricht Schritt für Schritt weg. Bei Dingen des täglichen Bedarfs wird auf den Preis geschaut, bei Trend- und Hobbyprodukten darf es auch mal teuer werden.

Gekauft wird nicht mehr nach Markenname, sondern nach Situation. Welchen "Job" muss das Produkt genau jetzt für mich erledigen? Für die schnelle Mittagspause reicht das günstigste belegte Brot. Aber im Gym muss es dann der teure Premium-Proteinshake sein.

Global betrachten 68 Prozent der Konsumenten Eigenmarken beispielsweise als gute Alternative zu etablierten Marken. 69 Prozent glauben, dass Eigenmarken ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Der weltweite Trend zeigt laut Studie: Über der Hälfte der Menschen (58 Prozent) ist die Marke inzwischen nicht mehr wichtig. Hauptsache billig oder ein spezieller Nutzen. Deutschland ist in der Untersuchung der große Ausreißer, trotz Krise und Inflation klammern sich die Deutschen fest an die Lieblingsmarken.

In Österreich wandert sogar mittlerweile jeder dritte Euro in Rabattpreise, wie eine aktuelle Untersuchung der AMA-Marketing (Agrarmarkt Austria) zeigt.

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