Nach Berichten des Wall Street Journal (WSJ) plant Trump, den im April abgewählten ungarischen Ex-Premier als neuen UNO-Generalsekretär zu nominieren. Es wäre ein politisches Erdbeben.
Russland steht auf der Bremse
Orban, der bei den Parlamentswahlen im April mit seiner rechtsnationalen Fidesz-Partei eine schwere Niederlage gegen Peter Magyar und dessen TISZA-Partei erlitt, hat sich bislang nicht öffentlich dazu geäußert.
Ausgerechnet Moskau bremst Trumps Pläne jetzt aus. Der stellvertretende russische Außenminister Alexander Alimow stellte klar: Russland wird Orbán nicht nominieren. Das berichtete das ungarische Portal Telex.hu heute unter Berufung auf Interfax.
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Der Grund ist eine wichtige UNO-Regel: Die Supermächte (USA, Russland, China) schlagen traditionell niemals selbst einen Kandidaten vor, um Streit zu vermeiden. Moskau wurde von Trumps Vorstoß kalt erwischt und erfuhr angeblich erst aus den Medien davon.
EU-Länder haben Mitspracherecht
Selbst wenn Trump Orbán irgendwie durchboxen will, droht das Veto UNO-Sicherheitsrat. Frankreich und Großbritannien können die Nominierung blockieren. Ohne das Ja-Wort der Europäer ist Orbáns Traum vom Welt-Chef-Posten zu Ende.
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