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Was sich jetzt bei den Öffis alles ändert
Schon ab Samstag fährt die verlängerte Linie 18 auf ihrer neuen Strecke durch den Prater. Auf den zusätzlichen 3,1 Kilometern wurden sieben neue Haltestellen errichtet. Die Straßenbahnen fahren dann künftig im 6-Minuten-Intervall von der U6 Burggasse-Stadthalle über Westbahnhof, Hauptbahnhof, St. Marx und U3 Schlachthausgasse weiter durch den Prater bis zur U2 Stadion. Fahrgäste können entlang der Strecke zu fünf U-Bahn-Linien, zur S-Bahn sowie zum Nah- und Fernverkehr umsteigen. Auch das Viertel Zwei, Village im Dritten, der Prater und der geplante Fernbus-Terminal werden besser angebunden. Während der Sperre der S-Bahn-Stammstrecke soll der verlängerte 18er zudem als Ausweichroute im Osten dienen.
Neues Buskonzept rund um Linie 18
Mit der Verlängerung der Straßenbahn ändert sich auch einiges bei den Bussen. Die bisherige Strecke des 77A zum Stadion übernimmt der 18er. Der 77A fährt künftig vom Rennweg über die Schlachthausgasse bis Neu Marx und übernimmt dort teilweise die bisherige Strecke des 80A.
Zwischen Rennweg und Neu Marx fährt der 77A dann täglich ungefähr von 5 Uhr bis 0.30 Uhr. Neu ist außerdem die Linie 78A zwischen Lusthaus und Stadion. Der 80A bleibt zwischen Praterstern und Schlachthausgasse unterwegs und fährt dort in kürzeren Intervallen.
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Citybusse fahren neue Routen
Ab Montag werden auch die Linien 2A und 3A neu geführt. Der 2A fährt künftig über die Innenstadt hinaus in den zweiten Bezirk und bindet Karmelitermarkt und Augarten direkt an. Der 3A übernimmt teilweise bisherige Haltestellen des 2A und soll das Wohngebiet rund um die Seilerstätte besser erschließen. Von seiner bisherigen Strecke fährt er über den Schwarzenbergplatz bis zur neuen Endstation bei der Oper.
Bei der Neuordnung sollen die Busse außerdem stärker von beliebten Fiaker-Routen getrennt werden, damit sie dort weniger häufig aufgehalten werden. Der 57A soll erst 2027 bis zur Oper verlängert werden. Auch eine bekannte Haltestelle bekommt einen neuen Namen. Aus "Ring, Volkstheater" wird "Parlament, U Volkstheater".
Dichtere Intervalle für S-Bahn-Sperre
Wegen der S-Bahn-Stammstreckensperre werden ab 7. September auch die Intervalle auf mehreren wichtigen Linien verdichtet.
Die U1 fährt zu Spitzenzeiten alle 2 Minuten 20 Sekunden, die U2 alle 3 Minuten 20 Sekunden. Auf der U4 liegen die Intervalle zwischen drei Minuten und 3 Minuten 20 Sekunden. Die U6 fährt alle 2 Minuten 40 Sekunden. In der Früh steht dort zusätzlich ein Reservezug bereit.
Auch die Linie 62 fährt während der Sperre häufiger. Sie ist alle 7,5 Minuten unterwegs und wird über Matzleinsdorfer Platz und Hauptbahnhof bis Quartier Belvedere geführt.
Linie O wurde beschleunigt
Eine wichtige Ausweichroute ist auch die Linie O. Sie fährt während der Sperre ausschließlich mit Langzügen und im 5-Minuten-Intervall. Damit die Bim weniger Zeit im Verkehr verliert, wurden mehrere Problemstellen verändert. Am Landstraßer Gürtel bei der Fasangasse gibt es ein neues Ampelprogramm. In der Radetzkystraße wurden Parkplatzmarkierungen teilweise erneuert, nachdem schlecht abgestellte Autos immer wieder Straßenbahnen behindert hatten. In der Ungargasse soll ein Parkverbot vor der Invalidenstraße verhindern, dass sich Autos auf den Gleisen zurückstauen. Dort verloren Straßenbahnen bisher bis zu eineinhalb Minuten.
40er und 41er fahren öfter
Auch in Währing werden die Intervalle ab 7. September dichter. Die Linie 40 fährt von Montag bis Freitag untertags alle 7,5 Minuten (statt bisher alle 10 Minuten), zu den morgendlichen Stoßzeiten im 6-Minuten-Takt (statt bisher 7,5 Minuten). Der 41er wird wochentags zur Stoßzeit in 4- bis 5-Minuten-Intervallen unterwegs sein (bisher 7,5 bis 10 Minuten), und kommt tagsüber alle 6 bis 7,5 Minuten (bisher alle 10 Minuten).
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