Steiermark

3.000 Gäste betroffen: Hacker knacken Buchungssystem

Person mit Kapuzenpulli arbeitet an Laptop mit Code auf mehreren Bildschirmen in dunklem Raum.
© Getty Images
Cybercrime in der Steiermark: Es sind rund 3.000 Hotelgäste von einem Datenleck betroffen, die ihre Unterkunft über die Websites der steirischen Tourismusverbände gebucht haben.
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Das Leck liegt ausgerechnet beim Tiroler Buchungssystem Feratel, das fast überall genutzt wird. Auch in anderen Bundesländern herrscht bereits Vorsicht.

Hacker versandten schon Phishing-Mails

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, wurden Personendaten abgegriffen. Betroffen sind etwa 3000 Gäste, die ihre Buchung auf der Website der steirischen Tourismusverbände abgeschlossen haben. Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen sind abgegriffen worden. Kredit- und Bankomatdaten sind nach aktuellen Informationen nicht betroffen.

Die Hacker nutzten die Daten, um Phishing-Nachrichten an die Gäste zu schicken. Die Geschädigten wie die Hotelbetreiber wurden informiert.

Die Aufarbeitung läuft nach angaben der Polizei auf Hochtouren, Neben den steirischen Tourismusverbänden sind auch vier Tiroler Tourismusverbände und mehrere Salzburger Tourismusverbände von dem Datenabfluss betroffen, berichtet die "Kleine Zeitung".

Wichtig: Habt Ihr SMS, WhatsApps oder Mails zu Ihrem Steiermark-Urlaub bekommen? Bloß nicht klicken! Geben Sie niemals Ihre Bankdaten durch. Rufen Sie im Zweifel direkt im Hotel an – aber nur über die Nummer auf der offiziellen Website!

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