Insolvenz

Beliebter Feinkost-Händler schlittert in die Pleite

Italienisches Feinkostgeschäft mit Käse, Wurstwaren und Schinken; eine Frau betrachtet die Auslage.
© Getty Images
Ein Händler in Vorarlberg steht erneut vor dem Aus: Über die MG Feinkost Handels GmbH aus Bregenz ist am Landesgericht Feldkirch ein Konkursverfahren eröffnet worden.
OE24 auf Google bevorzugen

Das Bregenzer Unternehmen ist im Einzelhandel mit Feinkostartikeln, Mitteln zum Leben und Getränken aktiv und vertreibt Waren verschiedenster Art. Zudem bietet der Betrieb gastronomische Dienstleistungen an. Aus den aktuell vorliegenden Dokumenten geht bisher nicht hervor, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von dieser Insolvenz betroffen sind.

Schulden belaufen sich auf Viertelmillion

Der Alpenländische Kreditorenverband teilt mit, dass im Zuge des Verfahrens momentan zehn Gläubiger betroffen sind. Die offenen Forderungen summieren sich derzeit auf einen Betrag von etwa 250.000 Euro.

Masseverwalter prüft das vorhandene Vermögen

In den Unterlagen des Unternehmens werden verschiedene Vermögenswerte aufgeführt. Dazu zählen unter anderem offene Kundenforderungen, gelagerte Warenbestände, die Ausstattung des Geschäfts sowie sonstiges Anlagevermögen des Betriebs. Welche Werte davon tatsächlich noch vorhanden sind und verwertet werden können, muss im Laufe des Konkursverfahrens erst durch den bestellten Masseverwalter festgestellt werden.

Schon 2019 gab es Sanierungsplan

Es handelt sich bei dem aktuellen Konkurs nicht um die erste Schieflage des Betriebs. Bereits im Jahr 2019 wurde am Landesgericht Feldkirch ein Insolvenzverfahren über die Vorarlberger Firma eingeleitet. Zum damaligen Zeitpunkt gelang jedoch der Abschluss eines Sanierungsplans, wodurch das damalige Verfahren beendet werden konnte.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden