Herbst-Ausblick

Österreich vor Wetter-Wende: DAS erwartet uns im November

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Der Herbst bleibt ungewöhnlich warm, doch beim Niederschlag könnte sich die Wetterlage bald ändern. Während Österreich im Oktober vielerorts unter Trockenheit leidet, rechnen Langfristmodelle für den November mit mehr Regen als üblich.
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Nach einem außergewöhnlich warmen September setzt sich der milde Herbst in Österreich fort. Die langfristigen Berechnungen des europäischen Wettermodells ECMWF deuten darauf hin, dass auch der November wärmer als im langjährigen Durchschnitt ausfallen könnte. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittliche Niederschlagsmengen. Eine Garantie ist das allerdings nicht: Langfristprognosen zeigen mögliche Entwicklungen und keine sichere Vorhersage für einzelne Tage.

November könnte endlich mehr Regen bringen

Besonders beim Niederschlag deutet sich eine Veränderung an. Laut der Auswertung von Tauernwetter berechnen 65 Prozent der Modellläufe einen zu nassen November für Österreich. Bei den Temperaturen erwarten 57 Prozent der Berechnungen einen überdurchschnittlich warmen Monat.

Das könnte nach den trockenen Wochen eine wichtige Entwicklung sein. Im September lag die österreichweite Temperatur laut GeoSphere Austria um 2,1 Grad über dem Klimamittel der Periode 1991 bis 2020. Gleichzeitig fiel um 29 Prozent weniger Niederschlag als üblich. Die Trockenheit belastete vielerorts auch die Wasserstände von Flüssen, Seen und im Grundwasser.

Oktober vielerorts zu trocken

Auch im Oktober blieb Regen in weiten Teilen Österreichs bisher Mangelware. © Getty Images/RooM RF

Auch im Oktober blieb Regen in weiten Teilen Österreichs bisher Mangelware. Besonders im Osten und Süden fiel vielerorts deutlich weniger Niederschlag als normalerweise in diesem Monat. Im äußersten Westen gab es dagegen bereits ergiebigere Regenmengen.

Ob sich die Situation im November tatsächlich nachhaltig bessert, bleibt abzuwarten. Entscheidend wird sein, ob die prognostizierten Niederschläge großflächig fallen und länger anhalten. Einzelne Regenfronten reichen nicht unbedingt aus, um die bestehenden Defizite bei Böden und Grundwasser auszugleichen.

Trotz mildem Herbst sind Kälteeinbrüche möglich

Überdurchschnittliche Monatstemperaturen bedeuten nicht, dass es durchgehend warm bleibt. Auch im November können Kaltluftvorstöße, Frost und erste Schneefälle bis in tiefere Lagen auftreten. In den Bergen ist winterliches Wetter ohnehin jederzeit möglich.

Die langfristigen Modelle geben derzeit also einen vorsichtig optimistischen Ausblick auf mehr Regen, zugleich aber auch auf einen milden November. Wie sich die Wetterlage tatsächlich entwickelt, wird sich mit den nächsten Prognosen genauer zeigen.

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