Ski-Hammer

ORF-Experte verrät: So wird Braathen Weltcupsieger

Sölden-Sieger Pinheiro Braathen.
© Getty Images
Sölden-Triumphator will Odermatt große Kristallkugel abjagen
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Mit der Sölden-Trophäe in der Hand brüllte Braathen seine Freude in die Winterlandschaft hinaus. Nach dem überlegenen Sieg beim Auftakt-Riesentorlauf folgte die Kampfansage in Richtung Kristallkugel-Titelverteidiger Marco Odermatt: "Zweiter war ich schon (2025/26, d. Red.). Jetzt muss es mein Ziel sein, den Gesamtweltcup nach Hause zu holen." Wo immer zu Hause auch ist: In Brasilien, der Heimat seiner, für die Braathen inzwischen seine größten Erfolge feiert, oder Tirol, wo sich der Sohn eines Skilehrers inzwischen niedergelassen hat.

In den nächsten beiden Rennen, den Slalom-Konkurrenzen in Levi (15.11.) und Gurgl (22.11.) will Braathen seinen Vorsprung gegenüber dem Sölden-Dritten Odermatt ausbauen.

"Um eine realistische Chance zu haben, muss Braathen auch im Super-G punkten", rechnet ORF-Experte Hans Knauß vor. Genau das hat der Technik-Spezialist vor. Gleich beim Speed-Auftakt in Colorado (Super-G am 28.11.) will er vorne mitfahren: "Jeder Punkt zählt, und dafür arbeite ich jeden Tag und bin bereit, mich der neuen Herausforderung zu stellen."

Neuer Anlauf für Schwarz im US-Speedcenter

Eine Herausforderung, die auch Marco Schwarz annehmen muss. Für Österreichs einzigen ernsthaften Anwärter auf die große Kristallkugel war der Auftakt-RTL in Sölden nach sieben Toren bzw. 11 Sekunden vorbei. In zwei Wochen geht's in die USA, wo Schwarz nach Spezialvorbereitung im US-Speedcenter in Copper Mountain durchstarten will. Allerdings könnte er bei seinem nächsten Start 
Ende November im Copper-Super-G bereits 300 Punkte hinter Braathen liegen ...

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