220 kV-Leitungsring
Stromausbau für Google & Voestalpine erhöht Netzgebühr für alle
Der Stromverbrauch des derzeit entstehenden Google-Rechenzentrums wird etwa jenem von 900.000 privaten Haushalten pro Jahr entsprechen, so die Einschätzung von Austrian Power Grid (APG). Das ist mehr als alle 676.000 oberösterreichischen Haushalte zusammen.
Und die Voestalpine will in den kommenden Jahren zusätzliche Lichtbogenöfen in Betrieb. Deshalb müsse das Stromnetz weiter ausgebaut werden, so APG-Chef Gerhard Christiner auf orf.at: "Wir werden mehr Stromerzeugung in Österreich und in Europa brauchen und stärkere Netze." Die APG hat einen Netzausbauplan für die nächsten zehn Jahre und investiert rund neun Milliarden Euro. Mit dem Ausbau steigen laut Christiner die Netzgebühren für alle Stromkunden.
Nutzung von Abwärme
Umweltlandesrat Stefan Kaineder (Grüne) verwies im ORF-Sommergespräch auf unterschiedliche Zahlen zum prognostizierten Energieverbrauch, die von 1 bis zu 4,4 Terawattstunden reichen würden. Kaineder forderte klare Vorgaben dazu, wie Oberösterreich vom Projekt profitieren könne, etwa bei der Nutzung der Abwärme.
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220-kV-Leitungsring
Der derzeit im Bau befindliche 220-kV-Leitungsring im Zentralraum rund um Linz soll die Leistungsfähigkeit in Oberösterreich vervierfachen. Die geplante Leitung verbindet Kronstorf und Ernsthofen mit dem Süden von Linz und soll bis 2030 die bisherige 110-kV-Struktur ersetzen. Insgesamt werden rund 800 Millionen Euro investiert.
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