Bereits in der ersten Novemberhälfte steigen in Abu Dhabi die Vorverhandlungen. Unter US-Aufsicht sollen sich dort russische und ukrainische Unterhändler herantasten.
"Große Fortschritte" sollen erzielt werden
Bei den diplomatischen Bemühungen könnten jetzt "große Fortschritte" erzielt werden, so der US-Präsident. Ob alle drei Staatschefs zusammenkommen oder die Gespräche einzeln erfolgen sollten, ging aus den Aussagen nicht hervor.
Auch der ukrainische Präsident Selenskyj bestätigte den Plan. Es wären die ersten direkten Gespräche zwischen Kiew und Moskau seit vergangenem Februar.
Der Kreml dämpfte aber bereits die Erwartungen. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow erklärte laut AP, dass zuerst über die Sicherheitsordnung nach einem möglichen Kriegsende gesprochen werden solle.
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Putin hat bereits einen Alternativ-Vorschlag eingebracht. Ein Treffen zu dritt mit Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping Mitte November beim Apec-Gipfel in Shenzhen.
Trump wollte Selenskyi loswerden
Das Angebot sorgt für Aufruhr, hatte der US-Präsident doch noch vor Kurzem gefördert, dass Selenskyi abtreten muss. "Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt", erklärte Trump damals. Hintergrund war der Streit um Treibstoffe, bei denen Trump der Ukraine vorwarf, für den Anstieg der Preise am Weltmarkt verantwortlich zu sein. Es folgte ein Deal mit Russland, der von Selenskyi heftig kritisiert wurde.
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