ÖFB-Cup

Bullen plagen sich bei Bregenz – WSG schlägt Wacker

Mehrere Fußballspieler von Red Bull Salzburg jubeln zusammen auf dem Spielfeld.
© GEPA pictures
Trotz klarer Favoritenrolle tat sich Red Bull Salzburg bei Schwarz Weiß Bregenz schwer und gewann am Ende nur knapp mit 3:2. Zwischen Wacker Innsbruck und der WSG Tirol wurde es ein Elfmeter-Krimi.
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Dabei gingen die Bullen nach nur zwei Minuten durch Karim Konate in Führung. Auch danach drückte der Favorit auf den Treffer.

Doch die Gastgeber konnten einen Nadelstich setzen und trafen sehenswert durch Genta Omotehara (33.). Noch vor der Pause stellte das Team von Danny Röhl aber den Abstand wieder her.

Bis zum Schluss eng geblieben

Yorbe Vertessen schob zum 2:1 ein (43.). Nach der Pause schien nach dem Tor von Stefan Lainer (57.) alles entschieden, doch diesmal fand Bregenz sofort eine Antwort via Matheus Muller Cecchini (59.).

Dank starker Kondition und viel Wille der Vorarlberger konnten die Salzburger den Deckel nicht draufmachen, ziehen aber dennoch ins Viertelfinale ein.

Kleines Trostpflaster: In der Bundesliga konnte noch kein Team den Bullen zwei Gegentore einschenken!

Wacker bietet Bundesligist die Stirn

Mehr Probleme mit einem Club aus der zweithöchsten Spielklasse hatte die WSG Tirol im Derby bei Wacker Innsbruck, die Wattener siegten erst nach Verlängerung 2:1 (1:1,1:1).

Mehr noch als Bregenz hatte sich Wacker Innsbruck Hoffnungen gemacht. Doch vor ausverkauftem Haus und rund 16.000 Zuschauern am Tivoli geriet der Traditionsclub gegen den in der Hauptstadt wenig beliebten Rivalen schnell in Rückstand.

Husein Balic (5.) brachte die WSG, die ihre Ligaspiele vor meist schütter besetzten Rängen ebenfalls am Tivoli bestreitet, in Front. Wacker ließ sich davon aber nicht beirren, schaffte den schnellen Ausgleich durch Luis Gstrein (16.) und bereitete den Favoriten echte Schwierigkeiten.

Drei Elfer-Parade von WSG-Goalie

In der zweiten Hälfte steigerte sich Wacker, angetrieben vom eigenen Anhang, weiter und lieferte der WSG einen offenen Kampf. In der Verlängerung schien dieser nach dem Treffer von Thomas Sabitzer (110.) verloren zu sein, ehe Gabriele Biancheri die Hausherren mit dem neuerlichen Ausgleich belohnte (116.).

Im Elferschießen hatte Bright Owusu im sechsten Versuch Wackers Triumph vor Augen, traf aber nur Aluminium. Im Gegenzug entschied WSG-Goalie Salko Hamzic mit seiner dritten Parade im Finale die Partie.

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